Diese Website wird momentan nicht aktualisiert.

Studien

Aktuelle Studien zum Download und umfangreiche Literatursammlung.

Download aktueller Studienberichte

Literaturliste

1) Ergebnisse bei Hochrisikopopulationen


2013/Asien

Titel:
Aktuelle Längsschnittsstudie zur pathologischen Nutzung von Video-Games
Info:
Laufzeit von 2 Jahren mit 3 Messpunkten
Department of Psychology, Iowa State University
Autor:
Gentile D.A. et al,
Laufzeit:
2011 - 2013
Stichprobe:
3034 Kinder und Jugendliche aus Asien im Alter zwischen 8 und 18 Jahren
Prävalenz:
8% zeigen ein pathologisches Spielmuster
Weitere Ergebnisse:
1-Jahres Inzidenz: 1,3%
Spontanremission: 16,4% d.h. 83,8% der suchtartigen Computerspieler mussten auch noch nach 2 Jahren als computersĂĽchtig eingestuft werden

2012/Europa

Titel:
Studie über das Internetsuchtverhalten von europäischen Jugendlichen
Info:
Gefördert durch die Europäische Union
Autoren:
Dreier W.; Duven E., K.MĂĽller et. al.
Stichprobe:
ca. 13.000 Jugendliche im Alter von 14 - 17 Jahren verschiedener europäischer Länder
Datenerhebung:
Juni 2011 - Juni 2012
Prävalenz:
1,2% der gesamten Stichprobe zeigen ein Internetsuchtverhalten. 12,7% weisen ein Risiko fĂĽr eine IS auf
Weitere Ergebnisse:
Männliche, ältere Jugendliche aus einer niedrigen Bildungsschicht und einem geringeren psychosozialen Wohlbefinden weisen eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein dysfunktionales Internetverhalten auf

2012/Ă–sterreich

Titel:
Erhebung zur Internet. und Computerspielnutzung bei Jugendlichen
Info:
Medizinische Universität Innsbruck & Innsbrucker Soziale Dienste & Tiroler Bildungsservice
Autoren:
Stöckl A., Rumpold G.
Laufzeit:
Nov. 2011 - März 2012
Stichprobe:
600 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 11 und 18 Jahren
Prävalenz:
bei 5% der Befragten zieht das Internet- und Computerspielnutzung klinisch relevante Symptome wie Kontrollverlust vermehrte Konflikte in anderen Lebensbereichen und Entzugserscheinungen nach sich
Weitere Ergebnisse: Exzessive User sind
nicht risikobereiter
nicht auffälliger in Bezug auf stoffgebundenes Suchtverhalten (Alkohol, Nikotin, Drogen)
nicht einsamer
keine Einzelgänger (subjektive Selbsteinschätzung)
nicht weniger sportlich

2012/Deutschland

Titel:
Vollstandartisierte Erfassung von Computerspielsucht (CSAS-II) und Internetsucht (CIUS)
Autoren:
Rehbein & Mößle
Laufzeit:
Oktober 2011
Stichprobe:
SchĂĽler mit einem Durchschnittsalter von 14,5 Jahren
Prävalenz:
Computerspielabhängig: 2% (männlich 1,3%; weiblich 0,5%). Internetabhängig: 2,8% (männlich 4,7%; weiblich 6,6%)
Weiteres Ergebnis:
Spielstrukturelle Merkmale (Belohnungsvergabe) sind fĂĽr eine Suchtentwicklung zentral

2011/Deutschland

Titel:
Epidemiologische Studie
Info:
Ambulanz fĂĽr Spielsucht
Autoren:
Müller & Duven & Wölfling & Dreier
Laufzeit:
2010 - 2011
Stichprobe:
N = 3.967 - Zufallsziehung einer repräsentativen Stichprobe von Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren
Prävalenz:
3,3 % ( m: 3,8%; w: 3%)

2011/Ă–sterreich

Titel:
Erhebung der Internetsucht und Internetnutzung unter steirischen Schülern innerhalb der Schule (EDV-Räume)
Autor:
Steirische Gesellschaft fĂĽr Suchtfragen
Laufzeit:
November und Dezember 2010
Stichprobe:
2095 SchĂĽler im Alter zwischen 14 und 18 Jahren
Prävalenz:
0,8 % internetsüchtig; 2,6% internetgefährdet
Weitere Ergebnisse:
Einzelkind, junge Männer und Schüler mit Migrationshintergrund sind ein deutlicher Risikofaktor
Zwei Drittel aller InternetsĂĽchtigen finden sich im Kommunikationsbereich und ein Drittel im Bereich der OnlineSpiele
Mädchen sind in der User-Anzahl weniger häufig vertreten - wenn sie es aber tun, sind sie um ein Vielfaches gefährdeter in ihrem Verhalten suchtartig abzugleiten

2008/Iran

Titel:
Untersuchung zu pathologischen Internetgebrauch bei Jugendlichen unter Verwendung des Internet Addiction Test (IAT)
Autoren:
Ghassemazadeh et. al
Stichprobe:
14 - 16 Jährige
Prävalenz:
3,8 %
Weiteres Ergebnis:
Bindungsängstlichkeit als Risikovariable für IS

2008/Deutschland

Titel:
Offline SchĂĽlerbefragung zur exzessiven Internetnutzung
Autoren:
Meixner & Jerusalem
Laufzeit:
2005 - 2008
Stichprobe:
5079 SchĂĽler im Alter von 12 - 24 Jahre
Prävalenz:
1,4% "internetsüchtig"; 2,6% "internetsuchtgefährdet"
Weitere Ergebnisse:
Es sind eher jüngere männliche Schüler von exzessiver Internetnutzung betroffen als ältere
Es besteht ein Zusammenhang zwischen exzessiver Internetnutzung und personalen und sozialen Risikofaktoren und Ressourcendefiziten
Die Wahrscheinlichkeit exzessiver Nutzung steigt bei erhöhtem Stress- und Bedrohungserleben bei Anforderungen

2008/Griechenland

Titel:
Querschnittsstudie auf Korrelate zwischen Exzessiver Internetnutzung, Persönlichkeit und illegalem Drogengebrauch
Autoren:
Konstantinos & Geroukalis & Dimitrios et. al
Stichprobe:
Gesamte jugendliche SchĂĽler im Alter von 14 - 18 Jahren auf der Insel Kos
Prävalenz:
5,9% zeigen ein süchtiges Verhalten; 15% zeigen eine übermäßige Nutzung
Weiteres Ergebnis:
Eine Zunahme der Schwere der pathologischen Internet-Nutzung wird in Verbindung mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit eines illegalen Substanzmissbrauch in Verbindung gebracht

2008/Deutschland

Titel:
Onlinebefragung zum pathologischen Computerspielverhalten
Info:
Universität Koblenz
Autoren:
Jäger & Moormann
Laufzeit:
12. 11. 2007 - 31. 01. 2008
Stichprobe:
688 Kinder und Jugendliche (81% Buben; 19% Mädchen) im Alter zwischen 9 und 20 Jahren
Prävalenz:
11,3 % weisen ein als pathologisch einzustufendes Computerspielverhaltens auf.
Weitere Ergebnisse:
Pathologische Computerspieler sind in verschiedenen Lebensbereichen deutlich unzufriedener, mit einer geringeren Selbstwirksamkeitserwartung, in ihren Bindungen unsicherer und ängstlicher als unauffällige Spieler
Computerspiele werden von Kindern und Jugendlichen mit einem pathologischen Computerspielverhalten häufiger zur Stimmungsregulation eingesetzt

2007/Deutschland

Titel:
Fragebogenuntersuchung zum pathologischen Computerspielverhalten
Info:
Berliner Charité
Autoren:
GrĂĽsser S.M. et al.
Stichprobe:
323 Kinder im Alter zwischen 11 und 14 Jahren
Prävalenz:
9,3% erfüllten die festgelegten Kriterien für das exzessive Computerspielverhalten vollständig
Weiteres Ergebnis:
Computerspielverhalten hat eine spezifische Funktion im Sinne einer inadäquaten Stressbewältigung

2006/USA

Titel:
Telefonische Befragung von Internet –Usern
Info:
Stanford University Kalifornien
Autor:
Elias Aboujaoude
Stichprobe:
N 2513
Prävalenz:
0,7%
Weiteres Ergebnis:
Das Profil des typischen Internet-Süchtigen zeigt einen gut 30-jährigen Mann mit höherer Schulbildung

2006/SĂĽdkorea

Titel:
Studie zur Internetnutzung bei SchĂĽlern
Autoren:
Kim et. al
Stichprobe:
12 - 16 jährige Schüler in Südkorea
Prävalenz:
1,6% (m: 2%; w: 1,4%) sind als "sĂĽchtig" zu klassifizieren

2006/Italien

Titel:
Studie zum pathologischen Internetgebrauch unter Verwendung des Internet Addiction Test (IAT)
Autoren:
Pallianti et. al
Stichprobe:
SchĂĽler im Durchschnittsalter von 16, 7 Jahren
Prävalenz:
5,4% (m: 6,2%; w: 4,6%)

2005/Deutschland

Titel:
Online Befragung bei Online-Rollenspielern
Info:
Universität Mainz
Autor:
Cypra Olgierd
Laufzeit:
6. 12. 2004 - 31.12.2004
Stichprobe:
N = 11.445 Online-Spieler; Durchschnittsalter 22,5 Jahre
Prävalenz:
5% sind "Hardcore-Spieler" - ĂĽber 9 Stunden pro Tag (Frauenanteil 11,2%); 21% zeigen ein Risikoverhalten
Weitere Ergebnisse:
"Den" typischen Online-Rollenspieler gibt es nicht
Menschen mit einer "schlechteren Lebenslage" und Bildung sind ebenso gefährdet wie Personen mit einer hohen Formalbildung und einer guten Erwerbssituation.
Faktoren für einen überhöhten Spielkonsum sind das "Powergaming" (Meisterschaft) und die Beziehungspflege in virtuellen Freundschaften (Gilde)
Bei der Hälfte der Hardcore-Gamer ist eine "Flucht" ins Virtuelle zu konstatieren

2004/Finnland

Titel:
Untersuchung zum pathologischen Internetgebrauch unter Verwendung einer Eigenkonstruktion nach den Kriterien des pathologischen Spielens
Autoren:
Kaltiala-Heino
Stichprobe:
Altersgruppe 12 - 18 Jährige
Prävalenz:
1,8 % (m: 1,7%; w: 1,4%)
Weiteres Ergebnis:
Bindungsängstlichkeit als Risikovariable für IS

2004/Norwegen

Titel:
Epidemiologische Studie zu Problemen mit Computerspielen ohne monetäre Belohnung
Info:
Universität Trondheim
Autoren:
Johansson & Götestam
Stichprobe:
N = 3.237 - Altersgruppe 12 - 18 Jährige
Prävalenz:
2,7% (m: 4,2%; w: 1,1%) sind pathologische Spieler und 9,82% (m: 14,5%; w: 5%) als "at-rsik-user" einzustufen

2003/Deutschland

Titel:
Berliner Online-Studie
Info:
Humboldt-Universität zu Berlin
Autoren:
Hahn & Jerusalem
Laufzeit:
1999 - 2003
Stichprobe:
1523 Personen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren
Prävalenz:
Exzessive User 17,2% - davon 7,2% "süchtig" und 10% gefährdet

2) Ergebnisse repräsentativer Studien


2011/Deutschland

Titel:
PINTA Studie
Info:
Universität Lübeck
Autoren:
Rumpf H.; Meyer Ch., Kreuzer A. & John U.
Laufzeit:
14. 11. 2010 - 14. 02. 2011
Stichprobe:
15.024 Personen im Alter von 14 - 64 Jahren
Prävalenz:
IS von 1,5% (1,3% Frauen, Männer 1,7%)
Weitere Ergebnisse:
IS bei 2,4% im Alter von 14 - 24 Jahre und 4% in der Gruppe 14 - 16 Jahren
Hohe Kohorten bei jungen weiblichen Usern in der Nutzung von Sozialen Netzwerken

2007/Deutschland

Titel:
Onlinebefragung zur Computerspielsucht
Info:
Berliner Charité
Autoren:
GrĂĽsser & Thalemann & Griffiths
Stichprobe:
7069 erwachsene registrierte Nutzer des Online-Spielemagazin "Gaming-Network"
Prävalenz:
11,9 % der Befragten zeigte ein pathologisch einzustufendes Muster des Computerspielverhaltens
Weitere Ergebnisse:
Ein Zusammenhang zwischen exzessivem Computerspielverhalten und aggressiv gefärbten Einstellungen konnte statistisch nicht nachgewiesen werden
Bei der Analyse der hirnorgansichen Daten konnte eine veränderte kortikale Verarbeitung der computerspielassoziierten Reize in der Gruppe der exzessiven Gamer nachgewiesen werden

2003/Deutschland

Titel:
Berliner Online-Studie zur Internetsucht
Info:
Humboldt-Universität zu Berlin
Autoren:
Hahn & Jerusalem
Laufzeit:
1999 - 2003
Stichprobe:
7049 Personen
Prävalenz:
3% IS-Süchtige; 7% IS -Gefährdete

1998/Ă–sterreich

Titel:
Onlinebefragung im Chatsystem - METROPOLIS
Autor:
Zimmerl H.
Laufzeit:
17. 2. 1998 - 27. 04. 198
Stichprobe:
473 Personen
Prävalenz:
Pathologischer Internetgebrauch (PIG): 12,7%
Weitere Ergebnisse:
In der Subgruppe PIG stufen sich 40,9% selbst als sĂĽchtig ein
30,8% der Subgruppe PIG bejaht rauschähnliche Erlebnisse bei intensivem chatten